Vom Banker zum Gastronomen
Wer nichts wird, wird Wirt! Das ist nicht zynisch sondern nur ehrlich.
Wie ist es sonst zu erklären, dass Sendungen wie "Die Kochprofis", "Rach, der Restauranttester!" oder "In Teufels Küche" genug Stoff finden, um so manche Folge zu produzieren. Jedesmal wenn ich denke, das nun der Tiefpunkt erreicht ist, wird`s in der nächsten Folge noch schlimmer. Eine Küche ist dreckiger als die Vorangegangene, das Essen wird von mal zu mal unansehnlicher und das Personal immer dümmer und unfähiger.
Kein Wunder, denn kaum einer ist gelernter Koch. Da trifft man auf Schlosser, Chemielaboranten, Banker und Tierärzte. Was denken die sich bloss? Ich käme nie auf die Idee eine Schlosserei, ein Chemielabor, eine Bank oder eine Tierarztpraxis eröffnen. Erstens mal würde das Vorhaben an den fehlenden Ausbildungen scheitern und zweitens, wer würde sein Geld einem Laien anvertrauen und wer würde sein Tier in die Obhut eines nicht ausgebildeten Tierarztes geben? Doch für Köche und Gastronomen gelten solche Regeln nicht.
Auch die Wirtschule, die für Quereinsteiger obligatorisch ist, bildet scheinbar nicht genug in puncto Hygiene aus. Das unternehmerische Wissen bleibt oft vollends auf der Strecke.
Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch solche Insolvenzen entsteht, beträgt mehrere Millionen Euro im Jahr, da das Investitionskapital den Gläubigern fehlt.
Fairerweise müssen auch die sogenannten "gelernten" Köche ins Gebet genommen werden. Wo bitte haben diese Herrschaften gelernt, wenn sie nicht mal wissen wie ein Fisch filetiert oder wie Fleisch portioniert wird? Oft scheitert es aber auch an den absoluten Basics. Da werden alltägliche Kräuter nicht erkannt, oder Bratkartoffeln verbrannt. Frisch ist auch fast nichts mehr. Alles nur mögliche kommt aus Tüten, Büchsen, Gläsern oder gar aus Eimern. Selbstgemachte Saucen sucht man meist vergeblich, Suppen bestehen aus Wasser und Instantpulver. Das Gemüse ist teilweise aus Büchsen, und das Tiramisu zum Nachtisch wurde meist im Grosshandel eingekauft.
Um Deutschlands Gastronomie aus diesen Untiefen herauf zu holen ist es unumgänglich besser zu schulen. Die Auswahl der Lehrbetriebe sollte strenger kontrolliert und reglementiert werden, damit das Ausbildungsziel erreicht werden kann. Bei den Quereinsteigern sind dringend Massnahmen zur Qualitätssteigerung nötig.
Gastronomie als Stiefkind der Volkswirtschaft angesehen werden. Denn jährlich werden Milliarden von Euro in Hotels und Restaurants umgesetzt. Zudem ist die Hotelerie und Gastronomie die Visitenkarte eines Landes.
Wie ist es sonst zu erklären, dass Sendungen wie "Die Kochprofis", "Rach, der Restauranttester!" oder "In Teufels Küche" genug Stoff finden, um so manche Folge zu produzieren. Jedesmal wenn ich denke, das nun der Tiefpunkt erreicht ist, wird`s in der nächsten Folge noch schlimmer. Eine Küche ist dreckiger als die Vorangegangene, das Essen wird von mal zu mal unansehnlicher und das Personal immer dümmer und unfähiger.
Kein Wunder, denn kaum einer ist gelernter Koch. Da trifft man auf Schlosser, Chemielaboranten, Banker und Tierärzte. Was denken die sich bloss? Ich käme nie auf die Idee eine Schlosserei, ein Chemielabor, eine Bank oder eine Tierarztpraxis eröffnen. Erstens mal würde das Vorhaben an den fehlenden Ausbildungen scheitern und zweitens, wer würde sein Geld einem Laien anvertrauen und wer würde sein Tier in die Obhut eines nicht ausgebildeten Tierarztes geben? Doch für Köche und Gastronomen gelten solche Regeln nicht.
Auch die Wirtschule, die für Quereinsteiger obligatorisch ist, bildet scheinbar nicht genug in puncto Hygiene aus. Das unternehmerische Wissen bleibt oft vollends auf der Strecke.
Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch solche Insolvenzen entsteht, beträgt mehrere Millionen Euro im Jahr, da das Investitionskapital den Gläubigern fehlt.
Fairerweise müssen auch die sogenannten "gelernten" Köche ins Gebet genommen werden. Wo bitte haben diese Herrschaften gelernt, wenn sie nicht mal wissen wie ein Fisch filetiert oder wie Fleisch portioniert wird? Oft scheitert es aber auch an den absoluten Basics. Da werden alltägliche Kräuter nicht erkannt, oder Bratkartoffeln verbrannt. Frisch ist auch fast nichts mehr. Alles nur mögliche kommt aus Tüten, Büchsen, Gläsern oder gar aus Eimern. Selbstgemachte Saucen sucht man meist vergeblich, Suppen bestehen aus Wasser und Instantpulver. Das Gemüse ist teilweise aus Büchsen, und das Tiramisu zum Nachtisch wurde meist im Grosshandel eingekauft.
Um Deutschlands Gastronomie aus diesen Untiefen herauf zu holen ist es unumgänglich besser zu schulen. Die Auswahl der Lehrbetriebe sollte strenger kontrolliert und reglementiert werden, damit das Ausbildungsziel erreicht werden kann. Bei den Quereinsteigern sind dringend Massnahmen zur Qualitätssteigerung nötig.
Gastronomie als Stiefkind der Volkswirtschaft angesehen werden. Denn jährlich werden Milliarden von Euro in Hotels und Restaurants umgesetzt. Zudem ist die Hotelerie und Gastronomie die Visitenkarte eines Landes.
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